Montag, 6. juli 2009
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15:03
Am 03. und 04.07. 2009 fand zum inzwischen 7.ten Mal das Langenhainer Kultur Open-Air "
Im Rausch der Sinne" statt, welches
sich diesmal im Rahmen der "700 Jahre Langenhain Feierlichkeiten" über 2 Tage erstreckte.
Auch dieses Jahr hatten sich die Organisatoren des Neuen Chors wieder mächtig ins Zeug gelegt, um ein rundes Programm mit Kunst und Kultur auf Bühne und in den Höfen zusammenzustellen.
Musikalisch lag diesmal (gerade am 2.ten Tag) der Schwerpunkt auf Jazz und Rock und die Auswahl der Künstler/innen und Bands war insgesamt auch wieder sehr gelungen (wenn man dazu berücksichtigt,
dass diese Veranstaltung sich lediglich aus Spenden und ein paar Prozenten aus diversen Getränke- und Speiseumsätzen finanziert, ist es geradezu fantastisch, was hier alles auf die Bühne gestellt
wird)
Ein großes Lob ... und eine unbedingte Empfehlung für die nächste Veranstaltung.
Besonders hervorheben muss ich aber den Auftritt der Band "
Rangehn", welche als "Nina Hagen und Spliff Coverband" angekündigt wurde.
Da war ich doch zunächst sehr skeptisch: wie bitte soll das denn gehen?
Auch wenn ich früher den Gesang von Nina Hagen nicht unbedingt mochte, auf gar keinen Fall ist das einfaches Didel-dödel-Singsang Einerlei wie heute so üblich. Das ist ein ganz hartes Stück
Arbeit!
Und die Musik hinter Nina, wow, die war schon immer superklasse. Auch das wird nicht einfach für
Rangehn, hier den spliffigen Sound und Groove zu bringen.
Aber Hut ab!
Das was Alex Streck-Albrecht an authentischem Gesang und Gestik auf die Langenhainer Bühne gebracht hat, verdient allen Respekt. Ebenso die Musiker hinter und neben ihr, die spitzenklasse
aufgespielt haben ... wow, das war ein echtes Erlebnis. Ich - selbst Musiker in einer Band - habe hier eine echte Lehrstunde gehabt ... oh, oh, ... da haben wir noch viel zu lernen.
Von daher kann ich den
Rangehn-Leuten nur für den genialen Samstag Nachmittag danken und weiß jetzt schon, dass ich mir die Truppe noch mal anhören werde.
Und jeder/jedem, die/der keinen Hörsturz bei Quiektönen, Operneinlagen und Texten à la Nina Hagen bekommt, sollte sich das auch geben.